Krankenversicherung für Freiberufler

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  Krankenkasse als Familienversicherung

Wer als Korrektor freiberuflich tätig sein möchte, muss natürlich auch über eine geeignete Krankenversicherung nachdenken.

Dabei sind aber nicht nur die Punkte zu bedenken, die den Freiberufler direkt persönlich betreffen, sondern auch seine familiäre Situation.
Es gibt in Deutschland die Möglichkeit der Familienversicherung, allerdings nur, wenn jemand in der gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied ist.
Dafür müssen jedoch einige Kriterien erfüllt sein.



Im Einzelnen sind das:  

- Voraussetzung für die Familienversicherung ist, dass der Freiberufler selbst Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, erst dann können Ehepartner oder Kinder aufgenommen werden.  
- Die Familienangehörigen, die in die Familienversicherung aufgenommen werden sollen, müssen ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Für Studenten während eines Auslandssemesters gilt, dass sie ebenfalls in der Familienversicherung bleiben können, wenn sie ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in Deutschland haben und auch dorthin zurückkehren werden.  

- Der Familienangehörige, der in die Versicherung aufgenommen werden soll, das nicht als Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenkasse geführt sein. Für Studenten gibt es dabei eine Sonderregelung, die besagt, dass sie bis zum Ende des 25. Lebensjahres familienversichert bleiben können.  

- Der Familienangehörige darf nicht versicherungsfrei sein. Das ist zum Beispiel bei Beamten oder Personen in Elternzeit der Fall.  

- Der Korrektor als Freiberufler kann selbst nur in die Familienversicherung seines Partners mit aufgenommen werden, wenn er nicht hauptberuflich tätig ist und weniger als 400 Euro im Monat verdient. Auch, wenn sie mehr als 18 Stunden pro Woche arbeiten, gelten sie als hauptberuflich selbstständig.  

- Der Familienangehörige darf ein Einkommen haben, aber nur in Höhe von maximal 365 Euro im Monat, wobei zum Beispiel auch Einnahmen aus Zinserträgen, Vermietungen und Verpachtungen dazu zählen. Bei einer geringfügigen Beschäftigung dürfen es nicht mehr als 400 Euro pro Monat sein.  

Für die Aufnahme von Kindern in der Familienversicherung gelten bestimmte Altersgrenzen:

- Die Familienversicherung kann bis zum Ende des 18. Lebensjahres durchgeführt werden.  

- Geht das Kind einer Erwerbstätigkeit nach, so kann die Familienversicherung bis zum 23. Lebensjahr durchgeführt werden. Als regelmäßige Tätigkeit gilt jede, die mehr als 400 Euro Einnahmen im Monat erbringt.

- Befindet sich das Kind in Schul- oder Berufsausbildung, so wird die Familienversicherung bis zum Ende des 25. Lebensjahres durchgeführt. Wird die Ausbildung durch Wehr- oder Zivildienst verzögert, so verschiebt sich die Altersgrenze über das 25. Lebensjahr hinaus um die entsprechende Zeit.  

- Kinder können ohne Altersgrenze versichert werden, wenn sie behindert sind oder nicht in der Lage, für sic h selbst zu sorgen. Die Behinderung muss aber zu einem Zeitpunkt vorgelegen haben, zu dem das Kind bereits Mitglied in der Familienversicherung war.
 

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